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Wer sich in einem fiebrigen Zustand befindet, der möchte möglichst schnell wissen welche Temperatur der eigene Körper hat. Hier wird natürlich auf das medizinische Gerät der ersten Wahl zurückgegriffen: Dem Fieberthermometer. Hier gibt es unterschiedliche Ausführungen und Modelle, weswegen sich dieser Text nur mit einer Art der Fieberthermometer befasst: Dem Ohrthermometer. Das Ohrthermometer kennen die meisten aus der Praxis. Der Arzt misst mit diesem Gerät innerhalb weniger Sekunden die Temperatur und kann so schnell eine Diagnose stellen. Das Ohrthermometer nicht nur schnell, sondern auch zuverlässig sind ist längst bekannt. Und genau aus diesen Gründen gehören diese Art der Fieberthermometer auch mit zu den beliebtesten, aber auch den teureren Geräten für den privaten Gebrauch. Welche Unterschiede es hier gibt, welche Handgriffe und Eigenschaften beim Kauf beachtet werden müssen und warum sich Markenqualität noch immer lohnt wird in den folgenden Abschnitten einmal in Kürze näher erläutert.

Das Ohrthermometer – Zuverlässig, praktisch und bewährt

Das Ohrthermometer zählt nicht nur beim medizinischen Fachpersonal als das zuverlässigste der verfügbaren Messwerkzeuge. Es funktioniert schnell, arbeitet extrem genau und ist kinderleicht zu bedienen. Im Gegensatz zu anderen Thermometern arbeitet das Ohrthermometer mit einer Infrarotmessung des Trommelfells. Diese Art der Messung ist fast zu einhundert Prozent exakt und ermittelt einen zuverlässigen und verwertbaren Wert für eine Diagnose. Das Thermometer ist überall und an allen Personengruppen einsetzbar. Ein weiterer Pluspunkt, denn vor der Erfindung des Ohrthermometers war die Messung gerade an Babys und Kleinkindern wesentlich komplizierter und anstrengender. Die Messung ist durch ihre Kürze wesentlich angenehmer und nicht so anstrengend für den Patienten. Ein Profi misst mit dem passenden Thermometer die Temperatur innerhalb von wenigen Sekunden und kann die Werte direkt vom Display des Geräts ablesen. Das Ohrthermometer gehört schon zur Standardausrüstung einer jeden Arztpraxis und ist auch bei privaten Nutzern mehr als beliebt. Als Käufer muss man aber ein wenig aufpassen, denn gerade bei der Technik des Ohrthermometers gilt, dass Qualität immer vorgeht. Einige Hersteller aus Deutschland gehören zu den zuverlässigen Markenproduzenten und haben ein breites Portfolio an unterschiedlichen Ohrthermometern zur Auswahl. Im Schnitt kann man mit Kosten im mittleren zweistelligen Bereich rechnen. Je nach Funktionsumfang und Hersteller können die Preise bis in den unteren dreistelligen Bereich steigen.

Die Handhabung ist spielend leicht, erfordert aber ein wenig Fingerspitzengefühl

Das Ohrthermometer wird im Prinzip einfach in das Ohr gesteckt. Ganz so einfach ist es dann aber doch nicht, denn ein paar kleine Kniffe gibt es dennoch. Zum einen wäre da, dass das Ohr bestmöglich sauber sein sollte. Starke Ansammlungen von Ohrschmalz und anderem Dreck sorgen schnell für ein verfälschtes Ergebnis. Ebenso muss das Thermometer an den richtigen Punkt in das Ohr eingeführt werden. Schon geringfügige falsche Positionierungen können das Messergebnis unbrauchbar machen. Profis raten deswegen immer, dass der Nutzer das Thermometer im besten Fall nicht selbst anwendet, sondern es durch eine zweite Person in sein Ohr einführen lässt. Für Säuglinge unter dem Alter von sechs Monaten ist ein Ohrthermometer in Gänze ungeeignet, da die Gehörgänge noch nicht groß genug gewachsen sind.

Die Nachteile in der Übersicht:

  • Für Säuglinge unter sechs Monaten nicht geeignet
  • Sollte von zweiter Person in das Ohr eingeführt werden
  • Nicht geeignet bei starker Verschmutzung des Ohres und bei Ohrenentzündungen

Die Vorteile in der Übersich:

  • Schnelles und zuverlässiges Messergebnis
  • Leichte Bedienung und hohe Zuverlässigkeit
  • Erspart Messungen im Po und ist auch aus anderen Gründen deutlich angenehmer

Ein Ohrthermometer kaufen – Was muss beachtet werden?

Natürlich gilt die Aussage aus den vorigen Absätzen. Man sollte gerade bei medizinischen Geräten keine Abstriche machen und schon einmal gut und gerne tiefer in die Tasche greifen. Die Anschaffung lohnt sich in jedem Fall, denn gerade Ohrthermometer von Markenherstellern sind für ihre Qualität und ihre Langlebigkeit bekannt. Renommierte Hersteller wie Braun, oder Beurer gehören zu den Größen in diesem Teil der Branche. Ihre Geräte sind nicht nur mehrfach ausgezeichnet und geprüft, sondern auch bezahlbar und jeder investierte Cent lohnt sich hier in mehrfacher Hinsicht. Von billigen Produkten können dagegen wahre Horrorgeschichten erzählt werden. Vom explodierenden Gerät bis zum ständigen Ausfall schon nach kurzer Betriebszeit bleibt keine Möglichkeit unerwähnt, was aber auch durchaus verständlich ist. Denn auch wenn der Gebrauch so simpel wie nur irgendmöglich ist, so ist die Technik die in einem Ohrthermometer steckt anspruchsvoll und kann nur von Profis erdacht und produziert werden. Aus diesem Grund gilt beim Kauf eines Ohrthermometers: Qualität vor Quantität, denn die eigene Gesundheit sollte es selbstverständlich immer wert sein.

Falsche Messungen – So kann man ungenauen Messergebnissen vorbeugen

Natürlich funktioniert die Technik nicht immer richtig, aber wie bereits oben beschrieben ist es ebenso häufig der Anwender der die falschen Ergebnisse verursacht. Ohrthermometer sollten deswegen immer streng nach der Betriebsanleitung verwendet werden. Nur so ist ein unverfälschtes und exaktes Messergebnis garantiert. Bei einer falschen Nutzung, z.b. bei einer starken Ohrverstopfung oder Ohrentzündung kommt es natürlich zu ungenauen Ergebnissen. Auch ein Einführen am falschen Punkt des Ohres, oder die Verwendung im freien und in Räumen mit niedriger oder zu hoher Zimmertemperatur können das Messergebnis verfälschen. Gerade der letzte Punkt ist wichtig. Ein Ohrthermometer misst nämlich an einem Punkt an dem die Durchblutung besonders gut ist. Schon geringfügige Veränderungen im äußeren Umfeld haben Einflüsse auf die Durchblutung und verändern so natürlich ebenfalls das Messergebnis. Ein Raum in Zimmertemperatur ist deswegen der perfekte Ort für eine Messung mit dem Ohrthermometer und garantiert ein unverfälschtes Messergebnis. Ebenso sollte nur im Ohr gemessen werden. Ein Ohrthermometer hat im Po, im Mund oder in der Nase nichts zu suchen. Gerade bei Kleinkindern sollte man zusätzlich darauf achten den Kopf des Ohrthermometers nicht mit zu starkem Druck in den Gehörgang einzubringen. Bei verengten Ohrkanälen können unterschiedliche Aufsätze helfen. Diese erleichtern die Einführung und ermöglichen eine punktgenaue Messung. Die Aufsätze werden einfach auf den Messkopf angebracht und nach der Untersuchung desinfiziert und gründlich gereinigt. Sie ermöglichen oft auch eine Messung bei stark verschmutzten Ohren, sollten bei einem Verdacht auf eine Ohrenentzündung aber auch keinen Fall eingesetzt werden da die Messung in diesem Fall eh nicht korrekt und zuverlässig wäre und da erhöhte Gefahr einer Verletzung für den Untersuchten besteht.